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Beschreibung Meßgeräte |
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Wir arbeiten u.A. mit den nachfolgend abgebildeten und beschriebenen Meßgeräten, die für alle Mitarbeiter in der Zentrale vorgehalten werden.
Ohne diese Meßgeräte sind Analysen nicht im erforderlichen Maße möglich. Durch die zentrale Vorhaltung muß nicht jeder Kollege jeweils eines der teilweise sehr hochwertigen (und hochpreisigen) Geräte selbst beistellen.
Meßgeräte alleine machen jedoch keinen Fachmann aus. Vielmehr müssen diese auch bedient und ausgewertet werden können. Hierzu dienen entsprechende Schulungen, aber eben auch langjährige Erfahrung.
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Wärmebildkamera / Infrarotkamera |
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Hiermit werden Wärmebilder aufgenommen, also Bilder im infraroten Bereich.
Dadurch lassen sich Wärmebrücken, Fehlstellen in der Dämmung etc. zerstörungsfrei aufdecken. Die Kamera kann aber auch benutzt werden, um Lecks in Leitungen zu entdecken. Hierzu ist ein Mindesttemperaturunterschied erforderlich. So zeichnen sich Leitungen mit heißem Wasser oder Öl deutlich ab. Lecks werden sichtbar. Insbesondere Lecks in Heizleitungen sind damit ortbar.
Die Kamera bildet die Wärmestrahlung ab. Wärmebrücken können sowohl durch fehlstellen in der Wärmedämmung als auch durch konstruktive Wärmebrücken entstehen. Eine weitere Ursache sind Luftundichtigkeiten. Die Ursache zeigt die Kamera jedoch nicht. Hierzu ist dann ein Luftgeschwindigkeitsmesser (Aenometer) erforderlich.
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Meßkoffer |
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Der Meßkoffer (GANN Hydromette RTU 600) für die exakte Feuchte- und Temperaturbestimmung von Bauteilen und Umgebungsluft. Mit den verschiedenen Aufsätzen können nahezu alle beim Bau verwendeten Materialien auf ihren Feuchtegehalt gemessen werden.
Natürlich wird selten die Feuchte direkt angezeigt, sondern lediglich ein digitaler Wert, der umgerechnet werden muß. Hier gibt es zunächst die Voreinstellung am Gerät selbst (je nach angebrachtem Fühler und zu messendem Material) und dazu eine Unmenge von baustoffbezogenen Tabellen.
Für die schnelle Messung zwischendurch ist dieses Instrumentarium nicht geeignet.
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Aenometer / Luftgeschwindigkeitsmesser |
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Hiermit werden Luft- bzw. Windgeschwindigkeiten gemessen, In diesem Falle mit Hitzdraht. In Verbindung mit einem Blower-Door-Test (siehe auch Luftdicht) können hier Fehlstellen aufgedeckt und dokumentiert werden.
Fehlstellen sorgen in gewissen Maße für Wärmeverluste. Wesentlich ist aber, daß diese auch zu Schimmelbildung führen können. Siehe auch hier
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Endoskop |
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Mit Hilfe eines 1 m oder 5 m langen Lichtkleiters können (fast) zerstörungsfrei Untersuchungen vorgenommen werden. Z.B. hinter vorgehängten Fassaden, in Regenrohren und Drainrohren etc. Wird auch oft bei zweischaligen Dachkonstruktionen eingesetzt. Die Bilder werden mit dem nur 5 mm dicken Schlauch farbig an das Empfangsgerät drahtlos gesendet und können dort als Film oder Bild gespeichert werden.
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Hand-Thermometer IR |
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Dieses handliche und berührungsfreie Thermometer dient der schnellen Überprüfung von Temperaturen an bestimmten Stellen. Zum Beispiel an Fensterrahmen oder an dem Übergang zwischen Außen- und Innenfensterbank. Damit lassen sich schnell Wärmebrücken "instant" feststellen. Zur Dokumentation sind die Geräte nicht geeignet.
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Baufeuchte Abschätzung |
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Mit diesem Gerät wird die Baufeuchte nicht exakt gemessen. Es dient zum ersten Einschätzen und/oder Aufspüren von feuchten Bereichen. Es wird lediglich anhand von Leuchtdioden ein "Feuchtegrad", farbig von grün nach rot ansteigend, angezeigt. Zur ersten Einschätzung ist das handliche Gerät gut geeignet.
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Datenlogger Klima |
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Diese Geräte zeichnen Klimadaten auf. Und zwar Luftfeuchte am Gerät bzw. dessen Aufsatz, Temperaturen ebenfalls am Gerät und zusätzlich über zwei Datenkabel mit bis zu 30 m Länge. Das Intervall kann eingestellt werden und liegt meist bei 15 Minuten. Das Gerät wird aufgestellt und zwei bis vier Wochen an Ort und Stelle belassen. Danach werden die daten ausgewertet. Hiermit kann Heizverhalten, Lüftungseffektivität, Feuchteeintrag etc. festgestellt werden. Insbesondere bei Schimmelbildung wird dieses Gerät eingesetzt. Hier werden dann Raum- und Außentemperatur sowie die Temperatur direkt an der Wand gemessen.
Beispielaufzeichnung [455 KB]
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Baufeuchte exakt |
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Dieses Meßgerät kann für über 200 Materialien eingestellt werden. Es muß auch eingestellt werden, um nicht falsche Ergebnisse zu erhalten. Die Feuchte von Holz, Zement, Beton, Estrich etc. wird digital angezeigt. Die Messung ergolgt entweder über Meßspitzen am Gerät selbst oder aber mit den entsprechenden Fühlern. Bei Messungen in mauerwerk und Beton werden zunächst 6 mm Löcher im Abstand von 10 cm gebohrt.
Dann warten! Denn beim Bohren entsteht Hitze, die das Wasser verdampfen läßt.
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Luftfeuchte und -temperatur |
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Mit diesem Gerät wird die aktuelle Luftfeuchte und Lufttemperatur gemessen. Bei längerer Meßzeit werden maximale und minimale Daten gespeichert. Der Datenlogger ist hiermit nicht zu ersetzen. Allerdings sind die Daten wichtig bei Baufeuchtemessungen. Denn die gemessenen Feuchtewerte müssen mit den Umgebungsbedingungen abgeglichen werden (Ausgleichsfeuchte). Nur so können sie richtig interpretiert werden.
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Nivelliergerät / Höhenmessung |
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Der Roationslaser nivelliert sich selbst und kann auf verschiedene Funktionen eingestellt werden. Meist wird er auf konstante Drehung eingestellt. Mit Hilfe von Meßlatten und Projektionsplatten bzw. einem optischen und akustischen Sensor können dann Höhenmessungen (vergleichend) vorgenommen werden. Dies dient der Feststellung von z.B. einer Gefällegebung oder aber der Überprüfung der Einhaltung von zulässigen Toleranzen.
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Laser-Entfernungsmeßgerät |
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Mit diesem Gerät werden Längen, Flächen und Rauminhalte exakt erfaßt. Auf längeren Strecken ist ein Reflektor erforderlich. Die Meßgenauigkeit ist weitaus höher als die Toleranzen im Bauwesen es erfordern.
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Mikrometerschraube / Schieblehre |
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Diese Geräte zeigen die Meßwerte bequem digital auf einem kleinen Bildschirm an.
Damit werden Schraubendurchmesser, Schichtdicken (z.B. Dachbahnen), Materialdicken (Bleche) etc. exakt vermessen.
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Baustofflabor |
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Für weitere und intensivere Untersuchungen steht uns ein externes baustofflabor zur Verfügung. Hier können Werkstoffeigenschaften bestimmt werden, aber auch Schimmelarten.
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